Libanon: 3 Tage Staatstrauer / 100 Tote und 4000 Verletzte nach Explosionen

Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums zufolge sind bei zwei riesigen Explosionen im Hafen von Beirut nach neuesten Angaben mindestens 100 Menschen getötet worden.

Am Dienstagnachmittag haben sich zwei riesige Explosionen im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut ereignet. Denn Angaben des Generaldirektors des libanesischen Zolls zufolge, sollen dort Nitrate gelagert gewesen sein, die hochexplosiv sind.

َHamad Hassan der libanesische Gesundheitsminister fügte hinzu, dass die Zahl der Verletzten aktuell bei mindestens 4000 liege.

Der libanesische Ministerpräsident Hassan Diab verhängte auf Empfehlung des Obersten Verteidigungsrates den Ausnahmezustand im Libanon.

Bei der Dringlichkeitssitzung des Obersten Nationalen Verteidigungsrates am frühen Mittwochmorgen, unter Leitung von Präsident Michel Aoun, wurde eine 3-tägige Staatstrauer und Schließung der staatlichen Büros angeordnet.

Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq gab bekannt, dass bei dem Unglück 48 Mitarbeiter der UNO verletzt worden seien.

Der Sprecher der UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon/deutsch: Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon) Andrea Tenenti erklärte, das bei der Explosion am Dienstagnachmittag im Hafen von Beirut ein Schiff der UNIFIL beschädigt worden sei, und einige der Kräfte auf diesem Schiff verletzt wurden, wobei der Gesundheitszustand  mancher ernst sei.

Auch wurden mehrere Botschaftsangestellte von ausländischen Botschaften getötet oder verletzt, hieß es.

Die libanesische Hisbollah sprach am Mittwochmorgen den Familien der Opfer und Verletzten dieser schrecklichen Tragödie im Hafen von Beirut ihr Beileid und ihre Anteilnahme aus, und betonte die schmerzhafte Tragödie und die beispiellose Verwüstung habe gefährliche Folgen auf verschiedenen Ebenen für Mensch, Gesundheit, Soziales und Wirtschaft, Solidarität und Einheit. Alle Libanesen und alle Fraktionen müssten zusammenarbeiten, um dieses schmerzhafte Ereignis zu überwinden.

Das iranische Außenministerium bezeichnete diesen tragischen Vorfall als großes und besorgniserregendes Unglück und erklärte Iran verfolge diese Nachrichten mit großer Trauer.

Said Namaki, der iranische Gesundheitsminister, kondolierte ebenfalls den Angehörigen der Opfer und den Menschen in Beirut und gab die Bereitschaft Irans für jegliche Hilfe an die libanesische Regierung und das libanesische Volk bekannt.

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