Dienstag , 7 April 2020

Was verdankt Europa dem Märtyrer Qasim Sulaimani?

Auch Europa erwies der weitsichtige und unerschrockene iranische General der Al-Quds-Brigaden Qasim Sulaimani durch seine kluge und erfolgreiche Strategie im Kampf gegen die von amerikanischen und israelischen Geheimdiensten hochgezogenen und u.a. von Saudi-Arabien gesponserten und ausgerüsteten IS-Terroristen und andere Terrorgruppen große Dienste. Das gilt besonders durch seine äußerst professionelle Führung des Widerstands im Irak und Syrien mit Zustimmung und Unterstützung der betroffenen Regierungen. Der wichtige Sieg über die menschenfeindlichen Wahabi-Terroristen in diesen beiden Ländern verhinderte auch die Ausbreitung ihrer Terroranschläge bis nach Europa in viel größerem Maß, als es nach ihrer Niederlage geschehen ist. Zudem wäre besonders die EU durch weitere Flüchtlingswellen mit eingeschleusten ‚Schläfern‘ in noch bedrohlichere Turbulenzen und innere Auseinandersetzungen geraten. Viele Europäer, besonders die Regierungen bedenken nicht, was in ihren Ländern geschehen wäre, wenn es diesen Mann nicht gegeben hätte. Er hat mit seinen Aktionen die finsteren Pläne Amerikas, Israels und Saudi-Arabiens auch gegenüber Europa durchkreuzt und es vor größerem Schaden bewahrt.

Zudem exemplifizierte dieser unverwechselbare General ohne Furcht und Tadel durch sein lebendiges Vorbild auch jedem wahrheits- und gerechtigkeitsliebenden Europäer, der sich vorurteilslos informierte und sich nicht medial manipulieren ließ, einen fundamentalen Unterschied; nämlich den zwischen aggressivem, hasserfülltem und grauenhaftem Terrorismus unter dem Deckmantel des Islams und einem legitimen glaubwürdigen und entschlossenen Widerstand. Er bewies durch die tägliche Praxis für seine eigenen Mitstreiter und die jeweils verteidigten ganz unterschiedlich terrorisierten Bewohner eines Gebiets mit Nachdruck: Auch im unausweichlichen bewaffneten Widerstand gegen Terrorismus und gewalttätige Unterdrückung ist es nicht nötig, die Grenzen der Menschenrechte und Menschenwürde zu überschreiten und vor allem nach dem Sieg sich nicht wie neue Herren aufzuspielen, sondern die Opfer des Terrors zu befähigen, sich langfristig selbst zu verteidigen und ihr eigenes Geschick zu bestimmen.

Gerade diese Art des heldenhaften und opferbereiten Widerstands bis hin zum echten Märtyrertum ist die Voraussetzung und Garantie für ein vertrauensvolles, geordnetes, friedliches, gleichberechtigtes und langfristiges Zusammenleben aller Bürger bei Wiederaufbau eines terrorisierten und kriegsgeschädigten Landes. Besonders durch sein vorbildliches Vorgehen wurde dieser einmalige Widerstands-General zum äußerst beliebten ‚Volkshelden‘ im krisen- und kriegsgeschüttelten Nahen bzw. Mittleren Osten, natürlich besonders im Iran. Ihm erwiesen sogar seine Gegner und Feinde Achtung und Respekt. Nicht zu übersehen ist dabei, dass er in tiefster Freundschaft mit dem kongenialen Leiter der ‚irakischen Volksmobilisierungseinheit‘ Abu Mahdi al-Muhandis kooperierte, der nicht zufällig neben anderen auch dem gleichen terroristischen Anschlag des irregeleiteten amerikanischen Präsidenten und seiner überheblichen Clique zum Opfer fiel. Der fatale Glaube an ihre eigenen Lügen, Verleumdungen, falsche Propaganda und ‚fake news‘ verführte sie zu diesem völkerrechtswidrigen und verhängnisvollen Mord, den die Mainstream-Medien wider besseres Wissen als ‚Tötung‘ beschönigen und dadurch zu recht-fertigen versuchen.

Wegen all dem rief dieser Akt der zügellosen Aggression solche Empörung in der ganzen Region und weltweit hervor, betrauern Millionen und Abermillionen, besonders im Iran und im Irak, den Tod dieses mutigen, selbstlosen und wahren Märtyrers. In Demonstrationen weit über die Region hinaus bis nach Europa, Amerika und Afrika verlangen die empörten Menschen den Abzug der amerikanischen Truppen und die Schließung aller militärischen Stützpunkte der Region usw. Die Demonstranten in Europa und Amerika tun das nicht für fremde Interessen, sondern weil sie verhindern wollen, dass ihre Heimatländer durch die abenteuerliche und aggressive Politik falscher Führer in einen schrecklichen Krieg hineingezogen werden. So soll die traditionelle Friedensbewegung besonders auf europäischem Boden wiederbelebt werden.

Wer immer das Leben und den furchtlosen Einsatz des Märtyrers Sulaimani im Widerstand gegen den Terrorismus studiert und sich nicht von feindseligen und tendenziösen Berichten irreführen lässt, wird sich der Faszination und Inspiration durch ihn nicht entziehen können. So wurde der rechtlich wie moralisch ungeheuerliche und stupide Staatsterrorakt zu einer ‚Kriegserklärung‘ an die Völker dieser Region. Sie wird sich durch diesen staatsterroristischen Akt, so Gott will, so verändern, dass ihre seit Jahrzehnten von Krieg und Terror gequälten Völker ohne ausländische Einmischung ihre Länder mit Gottes Hilfe in eine atomwaffenfreie Friedens- und Wohlstandszone verwandeln können.

Der Text wurde verlesen bei der Mahnwache zum Schutz des Weltfriedens am 06.01.2020 in Wien

http://www.muslim-markt-forum.de/t1823f2-Was-verdankt-Europa-dem-Maertyrer-Qasim-Sulaimani.html#msg5341

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