Montag , 27 September 2021
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Woche der amerikanischen „Menschenrechte“

Die iranische Nation gehört zu den größten Opfern von Terrorismus. Aufgrund von Zeugenaussagen und Belegen  ist es eine unleugbare Tatsache, dass ein außerordentlicher Teil der terroristischen Maßnahmen gegen den Iran, ebenso wie gegen die Menschen in der Region und auf der Welt direkt durch die USA oder unter Mitbeteiligung der USA erfolgt.

Anlässlich der Woche der amerikanischen Menschenrechte haben wir einen Beitrag zusammengestellt, der einen Eindruck von dem wahren Gesicht der angeblichen Bekämpfer des Terrorismus  und Verteidiger der Menschenrechte geben soll.

Nach dem Sieg der islamischen Revolution im Iran, begegnete das iranische Volk einer großen Welle von feindlichen Terroraktivitäten.  In den Jahren von 1979 bis 1981 haben die Mitglieder der so genannten Volksmudschaheddin, die hierzulande Munafiqin (Heuchler) genannt werden, blutige Attentate auf eine große Zahl von Verantwortlichen und revolutionären Kräften sowie Mitglieder verschiedener Bevölkerungsgruppen verübt. Die Zahl der Opfer ihres Terrorismus beträgt mehr als 17 Tausend und bezeugt diese bittere Wahrheit. 

Der Terrorismus  der Munafiqin gegen den Iran erreichte im Monat Tir des iranischen Sonnenkalender, am 27. Und 28. Juni  1981 seinen Höhepunkt.  Am 27. Juni  wurde Ayatollah Chamenei, heutiges Revolutionsoberhaupt,  Opfer eines Terroranschlages und schwer verletzt, als er in der Abu Dharr Moschee in Teheran eine Ansprache hielt. Am nächsten Tag, dem  28. Juni, brachten Mitglieder der Terrorgruppe Munafiqin eine schwere Bombe im  Versammlungssaal der Partei der Islamischen Republik in Teheran zur Explosion. Infolge dieses  Bombenanschlages fanden der Vorsitzende des Obersten Landesgerichtshofes, Seyyed Mohammad Husein Beheschti und mit ihm 72 Verantwortliche des Landes, darunter 4 Minister, 12 Vizeminister und circa 30 Parlamentsabgeordnete, den Märtyrertod.

Einige Monate später – am 29.  August 1981 tätigten die Terrorbande der Munafiqin einen weiteren Anschlag, bei dem der damalige Präsident Mohammad Ali Radschai und der Premierminister Mohammad Dschawad Honar zu Märtyrern wurden.

Ayatollah Chamenei, heutiges Oberhaupt der Islamischen Revolution im Iran, hat auf einem Treffen mit den Angehörigen der Märtyrer des Anschlags auf das Büro der Partei der Islamischen Republik am 28. Juni gesagt: „Dieselben Leute, die dieses Verbrechen begangen haben,  können heute ungehindert in  Europa und in den USA aktiv sein. Sie treffen sich mit den Amtsträgern dieser Länder und es werden sogar Rednersitzungen für sie zum Thema  `Menschenrechte` veranstaltet!“

Ein solches Verhalten ist nach Meinung des Revolutionsoberhauptes der Gipfel der Heuchelei und der Boshaftigkeit der angeblichen Verfechter der Menschenrechte. Er sagte: „Unser Land hat 17 Tausend Märtyrer des Terrorismus (der Munafiqin) zu verzeichnen. Es waren in der Mehrheit normale Bürger, darunter Ladenbesitzer, Landwirte, Angestellte, Universitätsdozenten und es waren sogar Frauen und Kinder darunter. Aber die Urheber all dieser Terrorakte können sich frei in Ländern bewegen, die behaupten die Menschenrechte zu verteidigen.“

Die USA und einige europäischen Länder haben gewusst, dass an den Händen der Mitglieder dieser Terrorbande das Blut von Tausenden Unschuldigen klebt, aber sie haben den Munafaqin, als diese aus dem Land flohen, Schutz geboten. Die Munafiqin verbrachten eine Zeitlang in Frankreich und sie kamen in den Irak, nachdem der ehemalige irakische Diktator den Krieg gegen Iran begonnen hatte und unterstützten diesen Kriegsverbrecher. Nachdem die USA ihre Offensive gegen den Irak gestartet hatten und das Regime Saddams gestürzt worden war, durften die Mitglieder dieser Terrorbande der so genannten Volksmudschaheddin  weiter den Schutz der USA und Europas genießen und ungehindert ihren Aktivitäten nachgehen.

Die USA und einige europäische Regierungen haben aufgrund ihrer Politik und gemäß ihrer  Interessen offensichtlich den Terrorismus in zwei Kategorien aufgeteilt, als gäbe es einen guten und einen schlechten Terrorismus. So können sie ihre Unterstützung für den  Terrorismus, der zu ihrem Vorteil ist, rechtfertigen.  Diese Doppelmoral im Umgang mit dem Terror hat dazu geführt, dass Leute, die im Iran Terrorismus im Großformat betrieben haben, mit westlichem  Rückhalt und der Freiheit, die sie genießen dürfen, ihre Verbrechen fortsetzen.  Die Doppelmoral des Westens und seine derartige Unterstützung für den Terrorismus wird die Bevölkerung Irans nie vergessen.

Revolutionsführer Ayatollah Chamenei sagt: „Eine Welt, die die Augen vor solchen fürchterlichen Verbrechen schließt, kann nicht von sich behaupten Verfechter der Menschenrechte zu sein, und kann nicht darauf hoffen, dass sie den wachsenden Terrorismus auf der Welt entgegentreten kann. Sie selber spornt ja zum Terrorismus an.“

Die aufeinanderfolgenden Terroranschläge im Sommer1981 sind Teil eines vom Weltimperialismus entworfenen und organisierten Feldzuges gewesen,  der dazu diente, der Islamischen Revolution und der jungen Islamische Republik zu schaden. Dieses üble Ziel wird weiterhin auf verschiedenen Wegen verfolgt. Die Erfahrung zeigt, dass die US-Administration immer wenn es um ihre Interessen  geht, nicht nur Terroristen unterstützt sondern selber auch Terrorakte begeht. Der Terroranschlag auf General Qasem Soleimani, Befehlshaber der Al-Quds-Kräfte der Revolutionsgarden, erfolgte auf Befehl des verbrecherischen US-Präsidenten Donald Trump und war ein klarer Verstoß gegen die internationalen Gesetze.

Ist dieses Verbrechen, welches auf direkten Befehl der US-Verantwortlichen etwa kein Terrorakt?

Durch den Anschlag auf Märtyrer Soleimani wurde gegen Artikel 2 der UN-Charta verstoßen, und  dieser Anschlag ist ein klares Beispiel für eine Gefährdung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Dieser Terrorakt ist ein klarer Verstoß gegen alle Abkommen zwischen Regierungen und Organisationen. Er verstößt nicht nur gegen die UN-Charta sondern auch gegen die elementaren Grundsätze des internationalen Rechtes wie in Bezug auf die Souveränität der Länder, politische Unabhängigkeit, und Wahrung von Frieden und Sicherheit auf der Welt.

Deshalb behält sich die iranische Nation das Recht auf Untersuchung  dieses Vergehens der USA seitens eines  internationalen gerechten Gerichtshofes vor. Sie fordert, dass der UN-Sicherheitsrat  die Aktion der USA als eine Verletzung des internationalen Friedens und der Weltsicherheit betrachtet und die notwendigen Untersuchungen aufgrund der UN-Charta vornimmt. Verbrecherische Maßnahmen wie die Blockade und Beschlagnahmung von Sendungen mit Arznei- und Hygienemittel in andere Länder ebenso wie offene Terrormaßnahmen gegen Militärpersonen seitens der US-Kräfte, auf Befehl des Präsidenten ihres Landes, müssen vom Weltsicherheitsrat überprüft werden, weil sie eine Bedrohung des internationalen Friedens darstellen.

Die Ernennung einer solchen Woche, die gemäß iranischem Kalender  vom 6. bis 12. Tir dauert, dient dazu,  die angeblichen Verfechter von Menschenrechten, Freiheit und Demokratie zu  entlarven und alle Welt auf deren schwere Verbrechen aufmerksam zu machen.

 

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