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Newsletter Irankultur - Nr. 281 | 09.01.2026 |
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Reza Fekri und Fars Symphony Orchestra in Schiraz |
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Der international renommierte Opernsänger Reza Fekri wird am 10. und 11. Januar in Schiraz die Oper „Kherad“ zusammen mit dem Fars Symphony Orchestra aufführen.
Reza Fekri, Opernsolist und Erster Solist der Kroatischen Nationaloper sowie Gastsolist am Mariinsky-Theater in Sankt Petersburg – dem größten Opernhaus der Welt – wird in Schiraz auftreten, um „Kherad“, komponiert von Ebrahim Bazrafkan, zu präsentieren.
Die Oper basiert auf dem Schahnameh, dem Meisterwerk des persischen Dichters Ferdowsi, und erzählt die legendäre Geschichte von Rustam und Sohrab. Fekri übernimmt die Rolle des Sohrab.
Diese Aufführung ist die erste ihrer Art in Schiraz, bei der eine vollständige Oper mit allen professionellen Elementen wie Schauspiel, Maske, Bühnenbild, Kostümbild, einem kompletten Orchester, Chor und Solisten aufgeführt wird. |
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Totschal – Schnee und Abenteuer im Herzen Teherans |
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Totschal ist ein Berg hoch über Teheran, der unberührte Natur, aktionreiche Freizeitangebote und weite Panoramablicke zu einem unvergesslichen Erlebnis vereint.
Der Totschal liegt im nördlichen Teil Teherans, der Hauptstadt Irans, und erreicht eine Höhe von 3.963 Metern. Er zählt zu den höchsten Punkten der Metropole und bietet von seinem Gipfel aus einen beeindruckenden Blick auf die Millionenstadt. Der Berg verfügt über mehrere stark frequentierte Routen für Bergsteiger und beherbergt zugleich einen der größten Sport- und Freizeitkomplexe Irans.
Aufgrund seiner Lage in einer Gebirgsregion herrscht in Totschal meist ein mildes und kühles Klima. Im Winter ist der Berg von einer dichten Schneedecke bedeckt. Wer sich für Wintersport oder Schneevergnügen begeistert, findet in dieser Jahreszeit in Totschal eines der attraktivsten Ausflugsziele im Norden Teherans.
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Das Dorf Sarakhieh, Irans kleines Venedig |
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Zunächst mag es schwer zu glauben sein, dass es solch einen Ort im Iran gibt. Doch tief im riesigen Shadegan-Feuchtgebiet in der Provinz Chuzestan liegt ein Dorf, in dem das Wasser die Hauptstraße ist und Boote Autos ersetzen. Dieses Dorf heißt Sarakhieh (روستای صراخیه) und wird oft als das „Klein-Venedig“ des Iran bezeichnet.
Meine Reise nach Sarakhieh fühlte sich von Anfang an anders an. Nachdem ich berühmte historische Stätten Chuzestans wie Tschogha Zanbil, das historische Wasserbausystem von Schuschtar und das antike Susa passiert hatte, erreichte ich eine ruhige Landschaft mit Wasser, Schilf und Palmen.
Ein Besuch in Sarakhieh ist ohne eine Bootsfahrt unvollständig. Die Einheimischen heißen Besucher herzlich willkommen und führen sie gerne durch verschiedene Teile des Dorfes und das Feuchtgebiet. Unterwegs laden kleine, über dem Wasser errichtete Schilfhütten zum Verweilen oder Picknicken ein. Von Sarakhieh aus erreicht man mit dem Boot auch nahegelegene Dörfer wie Hadbeh und Khorusi-ye.
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Live-Reportage IRAN – Verborgene Schönheit |
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Zwei Freunde begeben sich auf eine Reise durch den Iran – ein Land zwischen Erinnerungen und Schlagzeilen. Während der eine den Iran aus seiner Kindheit kennt, hat der andere ihn bislang nur aus den Nachrichten wahrgenommen. Doch wie ist der Iran wirklich?
Auf der Suche nach Antworten legen Mehran Khadem-Awal und Thorge Berger rund 4.000 Kilometer zurück und entdecken ein Land voller Kontraste. Sie tauchen ein in die urbane Megacity Teheran, schlendern durch das feudale und musikalische Isfahan, erleben Sonnenuntergänge über den Windtürmen von Yazd und lauschen in Shiraz den zeitlosen Weisheiten des Dichters Hafez. In abgelegenen Bergdörfern und auf Inseln begegnen sie zudem überraschenden, wenig bekannten Facetten des Vielvölkerstaates Iran.
Wie gut kennt Mehran seine Heimat heute noch? Und gelingt es Thorge, sich unvoreingenommen auf das Land einzulassen? Ihre unterschiedlichen Perspektiven eröffnen neue Blickwinkel – sie schärfen den Blick für das Verborgene, ohne das Offensichtliche zu übersehen. Mit eindrucksvollen Bildern und persönlichen Geschichten zeigen sie die stille Schönheit Irans und laden dazu ein, ein Land zu entdecken, dessen Geheimnisvolles Sehnsucht weckt und lange nachhallt. |
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Nationalmuseum veranstaltet Symposium zur iranischen Archäologie |
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Das 23. Symposium für iranische Archäologie soll vom 26. bis 28. Januar im Nationalmuseum des Iran im Zentrum von Teheran stattfinden, teilten die Organisatoren mit.
Die jährliche Veranstaltung wird vom iranischen Zentrum für archäologische Forschung organisiert, das dem Forschungsinstitut für Kulturerbe und Tourismus untersteht, wie aus einer offiziellen Erklärung hervorgeht.
Archäologen aus dem ganzen Land werden in einer Reihe wissenschaftlicher Sitzungen die Ergebnisse aktueller archäologischer Aktivitäten und Feldarbeiten vorstellen und diskutieren.
Ziel des Symposiums ist es, Forschern eine Plattform zu bieten, um Erkenntnisse aus Untersuchungen, Ausgrabungen und Konservierungsprojekten in verschiedenen Regionen Irans auszutauschen. |
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Das Steinrelief-Museum von Maragha |
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Das Mausoleum Aqalar ist heute als Steinrelief-Museum von Maragha (Mūze-ye Sang-negarahā-ye Marāghe) bekannt. Im Sommer 2021 führten Ausgrabungen auf dem Gelände des Mausoleums zur Entdeckung mehrerer Gräber aus verschiedensten islamischen Epochen. Damit gilt dieses Mausoleum als einer der umfangreichsten islamischen Friedhöfe in Maragha. Das Bauwerk steht seit 1998 (1377) auf der Liste der nationalen Denkmäler Irans.
Maragha, eine geschichtsträchtige und reizvolle Stadt
Maragha ist eine der wichtigen Städte in der Provinz Ost-Aserbaidschan. Aufgrund ihrer schönen Natur und ihrer wertvollen historischen Bauten ist sie ein beliebtes Reiseziel. Die Stadt war zu verschiedenen Zeiten in der iranischen Geschichte sogar Hauptstadt des Landes; so entstand beispielsweise die Sternwarte von Maragha in ihrer Blütezeit. Diese Sternwarte war einst ein bedeutendes wissenschaftliches Zentrum, in dem Gelehrte und Studenten aus den zivilisierten Regionen jener Epoche zusammenkamen. |
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Kerman: Zeitreise durch Irans Geschichte |
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Die Stadt Kerman, Heimat von sieben UNESCO-Welterbestätten, prächtigen Gärten und antiken Monumenten, kann als perfektes Museum betrachtet werden, das verschiedene Epochen der iranischen Geschichte veranschaulicht.
Die im Südosten Irans gelegene Provinz Kerman grenzt im Westen an die Provinz Fars, im Norden an Yazd, im Nordosten an Süd-Chorasan, im Osten an Sistan und Belutschistan und im Süden an Hormozgan. Sie umfasst den südlichen Teil der zentraliranischen Wüste Lut.
Die Provinz Kerman ist mit einer Fläche von über 180.000 Quadratkilometern eine der größten Provinzen Irans. Sie weist eine Vielfalt an Klimazonen auf, darunter warm, halbtrocken, extrem trocken, gemäßigt und kalt.
Hier in Kerman trotzen die Einwohner den Widrigkeiten der Wüste mit geduldigem Lächeln. Jedes Denkmal in Kerman zeugt von einem historischen Aspekt des Lebens der Menschen. Dadurch wird Kerman zu einem lebendigen Museum verschiedener Epochen der iranischen Geschichte. |
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Das Dorf Sarakhieh, Irans kleines Venedig! |
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Zunächst mag es schwer zu glauben sein, dass es solch einen Ort im Iran gibt. Doch tief im riesigen Shadegan-Feuchtgebiet in der Provinz Chuzestan liegt ein Dorf, in dem das Wasser die Hauptstraße ist und Boote Autos ersetzen. Dieses Dorf heißt Sarakhieh (روستای صراخیه) und wird oft als das „Klein-Venedig“ des Iran bezeichnet. |
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Bald brennt mein Herz
Bald brennt mein Herz aus Liebe zu den Schönen Und bald - zerfließt's in Weinen und Sehnen. Oh, des verliebten Herz ist frischem Holze gleich: Wenn eine Seite brennt, vergießt die andere Tränen.
von Baba Tahir aus seinen Vierzeilern, übersetzt von Georg Leon Leszczynski |
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