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33. Internationale Koranausstellung in Teheran

Die 33. Ausgabe der Internationalen Heiligen Koran-Ausstellung wurde am Samstag eröffnet und markierte den Beginn einer 15-tägigen Kulturveranstaltung.

Die Ausstellung, die noch bis zum 6. März in Teheran zu sehen ist, ist täglich von 16 bis 23 Uhr geöffnet. Während des heiligen Monats Ramadan sollen auch in 24 Provinzen im ganzen Land parallel Koranausstellungen stattfinden. 

In diesem Jahr wurde ein eigener Bereich für „Künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien“ ins Leben gerufen. Sechs wissensbasierte Unternehmen beteiligen sich an diesem Bereich. Jeden Abend finden Sonderveranstaltungen zur KI-gestützten Erstellung von Koraninhalten statt, an denen Studierende und Hochschulangehörige teilnehmen. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen werden täglich öffentlich präsentiert.

Die internationale Sektion umfasst wie in den Vorjahren eingeladene Länder, darunter Indonesien, Ägypten, Oman, Türkei, Pakistan, Bahrain, China, Afghanistan, Algerien, Rumänien, Irak, Bosnien, Kasachstan und Tunesien.

Ali Tan, Leiter der Kunst- und Mediensektion der Veranstaltung, kündigte die Organisation von 140 spezialisierten praktischen Workshops in den Bereichen bildende Kunst und Kunsthandwerk an.

Er erklärte, die Workshops zielten darauf ab, das künstlerische Wissen zu erweitern und den Austausch zwischen Künstlern und Kunstliebhabern zu fördern. „Während der gesamten Ausstellung werden 140 Workshops in verschiedenen künstlerischen Formaten angeboten, die jeweils einem Bereich der bildenden Kunst und des Kunsthandwerks gewidmet sind“, bemerkte er.

Tan fügte hinzu, dass viele der eingeladenen Dozenten Künstler aus der Veteranengemeinschaft seien und die Workshops so konzipiert wurden, dass sie sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Erfahrungen vermitteln.

Er betonte, dass die Initiative darauf abzielt, künstlerische Fähigkeiten zu stärken, neue Talente zu entdecken und eine Plattform für den Austausch zwischen Künstlern und Kunstinteressierten zu schaffen. Besucher können während der Ausstellungsdauer an den gewünschten Workshops teilnehmen.

Parallel zu den Workshops findet eine Gemäldeausstellung von Mohammad Kazem Hasanvand statt, die visuelle Interpretationen von Koranthemen präsentiert.

Hasanvand ist für sein Werk im Bereich der bildenden Kunst mit Schwerpunkt auf religiösen und spirituellen Themen bekannt. Sein postmoderner Stil verbindet Realismus mit konzeptuellem Ausdruck und zeichnet sich durch warme Farbpaletten, symbolische Kompositionen und eine besondere Lichtführung aus. Mit seinen Werken möchte er die Lehren des Korans und menschliche Werte in einer für das heutige Publikum verständlichen Bildsprache vermitteln.

Die jährlich stattfindende Internationale Heilige-Koran-Ausstellung hat zum Ziel, die Korankultur zu fördern und die künstlerischen und medialen Kapazitäten des Landes hervorzuheben. 

https://www.tehrantimes.com

Aus dem Englischen, irankultur.com 

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