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Iranische Kulturorganisation: Film beleidigt Glauben der Muslime

Die Iranische Kulturorganisation (ICRO) verurteilte den Film „Holy Spider, der bei den Filmfestspielen von Cannes 2022 kürzlich einen Preis gewonnen hat.

In einer am Montag veröffentlichten Erklärung der Organisation für islamische Kultur und Beziehungen (ICRO) heißt es: „Die Vorführung des Films habe die Verurteilung und Unmut von Schiiten und Muslimen auf der ganzen Welt hervorgerufen.“

In der Erklärung hieß es, die Beleidigung des achten schiitischen Imams, Imam Reza (Friede seit mit Ihm), der von allen Muslimen verehrt wird und dessen heiliger Schrein sowohl für Schiiten als auch für Sunniten und sogar Nicht-Muslime ein sakraler Zufluchtsort ist, sei eine unverzeihliche Sünde.

In der Erklärung hieß es, solche Schritte, die Teil des kulturellen Angriffs des Westens gegen die reiche islamische und iranische Kultur seien, seien zum Scheitern verurteilt.

In der Erklärung wurde auch die Notwendigkeit, solche schelmischen Bewegungen und eine umfassende Präsenz im Bereich des ethischer und spiritueller Kampf zur Aufklärung zu überwachen, um ihnen entgegenzuwirken, betont.

Die iranische Organisation für Kino und audiovisuelle Angelegenheiten hat ebenfalls den gefälschten Inhalt des Films angeprangert und erklärte, der Film zeige ein verzerrtes Bild der iranischen Gesellschaft und beleidige den Glauben schiitischer Muslime.

Unter der Regie von Ali Abbasi ist Holy Spider eine Coproduktion von Frankreich, Deutschland, Schweden und Dänemark.

https://www.icro.ir/اخبار/بیانیه-سازمان-فرهنگ-و-ارتباطات-اسلامی-در-محکومیت-اکران-فیلم-موهن-«عنکبوت-مقدس»

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