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Nationalmuseum veranstaltet Symposium zur iranischen Archäologie

Das 23. Symposium für iranische Archäologie soll vom 26. bis 28. Januar im Nationalmuseum des Iran im Zentrum von Teheran stattfinden, teilten die Organisatoren mit.

Die jährliche Veranstaltung wird vom iranischen Zentrum für archäologische Forschung organisiert, das dem Forschungsinstitut für Kulturerbe und Tourismus untersteht, wie aus einer offiziellen Erklärung hervorgeht.

Archäologen aus dem ganzen Land werden in einer Reihe wissenschaftlicher Sitzungen die Ergebnisse aktueller archäologischer Aktivitäten und Feldarbeiten vorstellen und diskutieren.

Ziel des Symposiums ist es, Forschern eine Plattform zu bieten, um Erkenntnisse aus Untersuchungen, Ausgrabungen und Konservierungsprojekten in verschiedenen Regionen Irans auszutauschen.

Der Iran beherbergt eines der ältesten durchgehend besiedelten Zentren menschlicher Zivilisation weltweit, dessen archäologische Funde Zehntausende von Jahren zurückreichen. Das Land birgt Überreste prähistorischer Siedlungen, früher städtischer Gesellschaften und bedeutender Reiche, darunter die Elamiten, Achämeniden, Parther und Sasaniden, um nur einige zu nennen.

Archäologische Forschungen im Iran haben wesentlich zum Verständnis der Entwicklung von Landwirtschaft, Stadtplanung, Staatsbildung und Fernhandel in West- und Zentralasien beigetragen. Stätten wie Persepolis, Susa und die Verbrannte Stadt haben die weltweite Forschung zu antiker Herrschaft, Kunst und Technologie bereichert.

Offizielle Stellen erklären, dass das jährliche Symposium dazu dient, die neuesten archäologischen Erkenntnisse zu dokumentieren und zu verbreiten und gleichzeitig den Schutz des kulturellen Erbes angesichts des anhaltenden Entwicklungsdrucks und der Umweltbelastungen zu unterstützen.

https://www.tehrantimes.com/news/522537

 

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