Sonntag , 2 Oktober 2022
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Iran verurteilt Schändung des Heiligen Korans in Deutschland

Das iranische Außenministerium hat die Entweihung des Heiligen Korans sowie die Beleidigung islamischer Heiligtümer in Hamburg scharf verurteilt.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Naser Kanani sagte gestern, diese abscheuliche Maßnahme sei ein klares Beispiel für Volksverhetzung und wird von allen Muslimen und Menschen mit reinem Gewissen und Befürwortern der Koexistenz und des Dialogs zwischen den Religionen scharf verurteilt.

Kanani warnte zudem vor gefährlichen Folgen solcher Aktionen und fügte hinzu, die Beleidigung islamischer Heiligtümer sei ein weiteres Beispiel für Extremismus und Gewalt. Ein starkes und abschreckendes Vorgehen gegen diese Aktion ist eine der Aufgaben von Regierungen, die Menschenrechte, Freiheit und Demokratie beanspruchen.

Er machte die Bundesregierung Deutschlands für diesen unglücklichen Vorfall verantwortlich uns sagte, Iran warte auf eine sofortige, starke und klare Reaktion Deutschlands gegen die Täter dieser beleidigenden Aktion sowie auf sofortige gerichtliche Verfolgung, um die Wiederholung solcher Handlungen zu verhindern.

Solche aufrührerischen Schritte, die von der Weltarroganz und dem globalen Zionismus unterstützt werden, machten die Bedeutung der Einheit und des Zusammenhalts von Muslimen und islamischen Ländern gegen die Verschwörungen der Feinde des Islam notwendig, so der Sprecher des iranischen Außenministeriums.

Berichten zufolge haben am Sonntag zehn Menschen vor dem Islamischen Zentrum Hamburg den Heiligen Koran entweiht.

Deutsche Polizeikräfte, die vor Ort anwesend waren, haben weder Maßnahmen ergriffen, um die nach deutschem Recht verbotene blasphemische Tat zu verhindern, noch auf diejenigen reagiert, die sie begangen haben, berichtete das iranische Nachrichtennetzwerk al-Alam.

Die Entweihung des islamischen Heiligtums fand am neunten Tag des Trauermonats Muharram statt, der Tasua genannt wird.

Die Trauerrituale erreichen ihren Höhepunkt am Aschura, dem zehnten Tag des Muharram, dem Jahrestag des Märtyrertods von Imam Hussein (as), dem dritten schiitischen Imam und Enkel des Propheten Muhammad (sa) in der Schlacht von Karbala vor über 1.300 Jahren.

 

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