US-Pfarrer kritisiert unmenschliche US-Sanktionen gegen Iran

Ein US-Pfarrer hat die unmenschlichen US-Sanktionen gegen Iran insbesondere im Medizin-Bereich verurteilt.

„Alle Gruppen, die humanitäre und medizinische Interaktionen mit Iran betrieben, haben ihre Aktivitäten aufgrund der Schwierigkeiten, die die Sanktionen verursacht haben, insbesondere Beschränkungen im Bankwesen, beendet“, sagte der Pfarrer und Mitglied des Zentralkomitees der Kirche der Mennoniten Doug Hutter am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur IRNA.

Zuvor sei eine Gruppe von Christen zusammen gekommen und habe Hilfsgüter für Iran während der Coronavirus-Pandemie gesammelt um diese zu entsenden, sagte er. Es gäbe jedoch keine Organisation in den USA, die mit Iran zusammenarbeiten dürfte, fügte der amerikanische Pfarrer hinzu. Für die Entsendung von Hilfsgütern seien außerdem verschiedene Genehmigungen des US-Finanzministeriums erforderlich,.

Der iranische Außenminister hat zuvor in einem Schreiben an den UN-Generalsekretär Antonio Guterres die Aufhebung aller einseitigen US-Sanktionen gegen Iran gefordert.

Trotz der wissenschaftlichen Fähigkeiten des iranischen Gesundheitssystems haben die US-Sanktionen zur Verhinderung des Verkaufs von Medikamenten und medizinischen Geräten an Iran die Bemühungen um die Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus in Iran erheblich behindert.

Die einseitigen US-Sanktionen, von denen auch medizinische Güter und Medikamente betroffen sind, verursachen viele Probleme für das iranische Volk, insbesondere für Kranke.

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