Donnerstag , Juni 20 2024
defa

UNESCO registriert Suzan-Duzi als immaterielles Erbe

Die Turkmenische Stickerei wurde im Namen des Iran und Turkmenistan von der UNESCO als immaterielles Erbe registriert.

Auch das multinationale Dossier „Seidenraupenzucht und traditionelle Herstellung von Seide zum Weben“ wurde im Namen von Iran, Afghanistan, Aserbaidschan, der Türkei, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan in der UNESCO registriert. Damit hat sich die Zahl des immateriellen Erbes von Iran in der UNESCO-Liste auf 21 erhöht.

Diese Stickerei wird in der Regel auf einem einfachen Grund und mit verschiedenen Nadelstichen und Garnschlingen vorgenommen. Schon im alten Iran hat man gerne Stoffe und Kleidung verziert, ob mit kleinen Perlen oder mit feinen Nadelstichen, ob auf Leinen oder auf Barchent usw.

Nach Beginn der Islamischen Ära im Iran, d.h. im 7. Jahrhundert nach Christus, fand die Verwendung von Stickereien eine größere Verbreitung im Lande. Auch heute ist sie verbreitet. So sind  in Isfahan verschiedene Arten von Stickmethoden (Ru-Duzi) üblich. Sie  werden zum Teil gleichzeitig auf einem Gewebe miteinander kombiniert.  Bestickt werden vor allen Dingen Gebetsteppiche und Koranhüllen, Tischdecken und Taschentücher. Die häufigsten Motive sind  Mehrabi (Gebetsnische), Boteh  Dschoqeh (stilisierte Zypresse), Islimi-(Arabeske)- und Chatai-Design,  Bazubandi (نقش بازوبندی), Pitschak Torandsch پیچک ترنج – und Blütenbilder.

Suzan-Duzi Iranische Stickerei

Check Also

Hasanlu Goldschale wird im Urmia-Museum ausgestellt

Die Jahrtausende alte Goldschale von Hasanlu, ein bedeutender archäologischer Fund, der nach dem Ort benannt ist, an dem er vor etwa 66 Jahren ausgegraben wurde, wird anlässlich der Woche des Kulturerbes im Urmia-Museum für Archäologie ausgestellt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert