Dienstag , 28 September 2021
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Tag Archives: Spektrum Iran

Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen und die islamische Mystik

Roland Pietsch[1] ويقال أن الامبراطور كان مسلما في الباطن والله أعلم بحاله وما كان عليه Man sagt, dass der Kaiser insgeheim ein Muslim war. Aber Gott kennt seinen Zustand und seinen Glauben besser. Nāṣir ad-Dīn ibn al-Furāt[2]   Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen – Imperator Fridericus Secundus Romanorum Caesar Semper Augustus Italicus Siculus Hierosolymitanus Arelatensis Felix Victor Ac Triumphator – …

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Siehst du die Stadt? Bemerkungen zu der Beschreibung „orientalischer Städte“ in deutschsprachigen Reiseberichten des 19. Jahrhunderts

Felix Bachmann | Siehst du die Stadt, wie sie da drüben ruht, Sich flüsternd schmieget in das Kleid der Nacht?“ Mit diesen beiden Versen lässt Hugo von Hofmannsthal im Jahr 1890 sein Gedicht Siehst du die Stadt beginnen. Es beschreibt, durch wahrnehmbare Eindrücke und Metapher, die Faszination, Rätselhaftigkeit und Mystik, welche die nächtliche Beobachtung einer Stadt erzeugt. Die Nacht hatte …

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Richard Wagner und Hafiz; Hafiz und die Hafiz-Rezeption im Abendland

Markus Fiedler[1] | Im Abendland stieg das Interesse am persischen Dichter und Mystiker Hafiz (1315-1390) im 18. Jahrhundert mit den Übersetzungen von Sir William Jones (1746-1794) in England. Die deutsche Übersetzung des Barons von Hammer-Purgstall inspirierte im 19. Jahrhundert Goethe, das Werk des West-Östlichen Divan (erschienen 1819) zu verfassen. Die Dichtkunst von Hafiz hatte bei Goethe zu einer derartigen Begeisterung …

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Kultur des Friedens aus der Sicht von Hwāğeh Naṣīr al-Dīn Ṭūsī

Von Shahin Aawani | Einleitung: Frieden ist eine der Erscheinungsformen der Zivilisation und der Kultur. Aus der Sicht der islamischen Philosophie ist die „Kultur“ nicht bloß eine Denkweise, oder Lebensstil, Sitte, Verhaltensweisen und Normen, sondern bezeichnet die „zweite Natur des Menschen“ und die kollektive Identität einer muslimischen Gemeinschaft (Ommah), auf deren Grundlagen sich ihre theoretischen und praktischen Werte formen, um …

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Spektrum Iran 34. Jahrgang 1/2 – 2021

Die neue Ausgabe von Spektrum Iran mit den Heften Nr. 1 und Nr. 2 des Jahrganges 2021 ist erschienen und mit folgenden Beiträgen erhältlich: Kultur des Friedens aus der Sicht von Ḥwāğeh Naṣīr al-Dīn Ṭūsī Shahin Aawani              Siehst du die Stadt? Bemerkungen zu der Beschreibung „orientalischer Städte“ in deutschsprachigen Reiseberichten des 19. Jahrhunderts Felix Bachmann            Logos oder göttliches Wort aus …

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Frauen-, Mutterbilder in Goli Taraghis Erzählungen im Rahmen der Auswanderung

Faranak Hashemi | Viele der Erzählungen der iranischen Schriftstellerin Goli Taraghi befassen sich unter anderem mit ihren persönlichen Lebens- und Kindheitserinnerungen. Vor allem die Erzählungen aus „Zerstreute Erinnerungen“ (خاطره‌های پراکنده) sind eine Art Autobiographie. Indem die Schriftstellerin in der Vergangenheit Zuflucht sucht, versucht sie den Problemen des Lebens in der Fremde zu entrinnen und diese zu vergessen[2]. Sie kehrt in ihren …

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Die „Erklärung zum Zweiten Schritt der Revolution“ und ihre Bedeutung hinsichtlich der gesellschaftspolitischen Problematik Irans

Abbas Ali Rahbar | Die Lebenswelt der iranischen Gesellschaft ist keine, die zwischen Zurückgebliebenheit, Zwang und Ausbeutung eine Wahl gehabt hätte, sondern es handelt sich um eine Gesellschaft von heute, die die Vorzüge der Moderne, aber auch genauso die eigenen nationalen und religiösen Möglichkeiten nutzt, die sich aus verschiedenen Entwicklungsverläufen einer mehrtausendjährigen Geschichte ergeben haben. Zu den bedeutendsten und wirkungsvollsten Phänomenen …

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Der Tod in Jaspers Nasafīs Perspektive

Touraj Ardeshirinia, Maryam Saghafi | Jaspers Philosophie ist eine Philosophie zwischen Mensch und Gott. Seine Philosophie wendet sich an den Menschen einerseits als Existenz, und andererseits an Gott als Transzendenz. Der Mensch kommt Gott im Laufe des Lebens immer näher, und diese Beziehung zeigt sich auch in einem besonderen Moment des Todes. Durch die Aufmerksamkeit auf den Tod lernt der …

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Die Stellung der Traumdeutung in der politisch-sozialen Legitimität Nāder Šāh-e Afšārs

Ameneh Ebrahimi | Hinsichtlich der Auffassung der Iraner zur Frage des Zustandekommens von Legitimität der Macht eines Schahs ist eines von den Problemen von der Antike bis zur Moderne, dass jedes Ausmaß an Macht durch den Gebrauch spirituell-religiöser Grundlagen und dem Glauben an Mythen Bestätigung, Anerkennung und Stärkung erfährt. Es steht fest, dass seit der vorislamischen Zeit das Konzept des …

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Von Balkh bis Ṭanǧa –  Geschichte und Geschichten um Adaption und Akkulturation zwischen dem 08. und 12. Jahrhundert

Von Gabriele Dold-Ghadar | „Zuwanderung bereichert“ lautete das Motto des Bundesbildungs-ministeriums zum „Wissenschaftsjahr 2013“ angesichts des Ressentiments der „einheimischen“ Bevölkerung gegenüber den damals zuwandernden ausländischen Bevölkerungsanteilen. Das Phänomen „Wanderung“ und „Massenvertreibung“ hat in der Menschheitsgeschichte permanent „Konjunktur“ und anhaltende Aktualität. So spricht Migrationsforscher Timo Tonassi in einem Spiegel-Interview vom 20.09.2019 nicht nur über „Chancen“, „Leitkultur“, „westliche Werte“, „Anpassung“ und potenzielle …

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