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Neuer Schwung für iranische Kulturbeziehungen im Ausland

Dr. Mahdi Imanipour wurde am Mittwoch (17.11.2021) vom iranischen Kulturminister zum neuen Präsidenten der Organisation für Islamische Kultur und Beziehungen (ICRO) ernannt. Der Geistliche, der in seiner Laufbahn bereits in mehreren Auslandseinsätzen als Kulturrat fungierte, war von 2013 bis 2016 iranischer Kulturrat in Deutschland.

Die Kernaufgabe der ICRO besteht darin, die kulturellen Beziehungen des Iran zu anderen Ländern durch die Entsendung von Kulturattachés und Kulturräten auszubauen. Die Organisation steht unter der Aufsicht des Ministeriums für Kultur und islamische Führung. Der Leiter der Organisation wird vom Kulturminister gewählt.

Die Ernennung Dr. Imanipours wurde am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. In dieser forderte der Kulturminister Mohammad-Mahdi Esmaeili den neuen Präsidenten Imanipour auf, „entwicklungsorientierte junge und revolutionäre Kräfte“ einzusetzen, um die wichtige Mission der ICRO im und außerhalb des Iran auf bestmöglich auszuführen.

Dr. Imanipour ersetzt Abuzar Ebrahim Torkaman, der die Position in den letzten acht Jahren innehatte.

Esmaeili betonte auch die Notwendigkeit, im Ausland lebende Iraner besonders zu berücksichtigen und sie zu ermutigen, an den kulturellen Veranstaltungen der iranischen Kulturvertretungen teilzunehmen. Er forderte auch eine verstärkte Unterstützung der Programme zur Förderung der persischen Sprache in anderen Ländern, insbesondere in regionalen Ländern.

Während seines Einsatzes in Deutschland bemühte sich Dr. Imanipour insbesondere die kulturellen, akademischen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen dem Iran und Deutschland auszubauen.

Die ICRO wird in Deutschland vom iranischen Kulturrat Dr. Hamid Mohammadi vertreten. Die iranische Kulturvertretung in Deutschland im Iran-Haus hat laufende Kulturprogramme, Sprach- und Kunstkurse und ist für jeden, der sich für iranische Kultur interessiert, offen. In der Galerie-Hafis finden ebenso Kunstaustellungen gegenwärtiger iranischer Künstlerinnen und Künstler statt.

Iran-Haus
Drakestr. 3, 12205 Berlin
www.irankultur.com

 

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Das Kulturereignis gilt derzeit als das bedeutendste Kulturereignis im Iran. Durchschnittlich nehmen 2.500 inländische und 600 ausländische Verlage an der bedeutenden Veranstaltung teil. Die ausländischen Verlage bieten ihre Materialien überwiegend in Englisch oder Arabisch an, es sind jedoch auch Titel in Französisch, Deutsch, Chinesisch, Koreanisch oder Japanisch verfügbar.

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