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Der Imam im Alltag

Imam Ruhollah Chomeini war auch im Privaten ein perfektes Vorbild eines vollkommenen Muslims in jedem Aspekt des Lebens seiner Zeit. Gewiss war dies ein Mann, der in allen Ebenen der Gesellschaft und in allen sozialen Milieus einwirkte, und er setzte sich besonders für die unterdrückten Menschen in aller Welt, insbesondere in Südafrika, Irak und Palästina ein. Die Basis dafür war aber seine Selbsterziehung, die in seinem Privatleben deutlich wird, eine Selbsterziehung, zu der er alle Muslime aufmunterte.

Beachtung der Rechte der Frau

Der Imam hat mir immer stets den besseren Platz im Zimmer angeboten. Er hat nicht angefangen zu essen, bevor ich nicht zum Esstisch gekommen bin. Er hat den Kindern auch immer gesagt: „Wartet bis Chanum (Die geehrte Frau) kommt.“ Er hat mich sehr respektiert und hat nicht einmal gewollt, dass ich im Haus arbeite. Er hat mir immer gesagt: „Fege nicht.“ Wenn ich die Kleidung der Kinder im Becken waschen wollte, kam er und sagte: „Steh auf, du solltest nicht waschen.“

Im Ganzen muss ich sagen, dass der Imam das Fegen, Waschen des Geschirrs und sogar das Waschen der Kleidung der Kinder als seine Verpflichtung angesehen hat.

Wenn ich das bei Bedarf gemacht habe, so hat ihn dies erschüttert, da er das als eine Art Ungerechtigkeit im Umgang mit mir empfand. Selbst wenn ich das Zimmer betrat, hat er niemals gesagt: „Schließe die Tür hinter dir.“, sondern er wartete, bis ich mich hinsetzte, und ist dann selbst aufgestanden und hat die Tür geschlossen.

Die Ehefrau des Imams

 

Aus dem Buch Sonnenstrahlen

https://www.eslamica.de/37-sonnenstrahlen

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