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Leckeres Gousch-Fil (Elefantenohr) wurde zum nationalen Erbe gekürt

Die Kunst der Herstellung von Gousch-fil (persisch: „Elefantenohr“), ein frittiertes Gebäck, wurde in die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes Irans eingetragen.

Die registrierte Fertigkeit hat in Arak und anderen Städten und Dörfern der Provinz Markazi eine etwa 200-jährige Geschichte, berichtete IRIB am Sonntag.

Der Teig hat die Form eines Elefantenohrs (Gousch) und wird in Öl frittiert. Anschließend wird jedes Stück mit gehackten Pistazien und Puderzucker belegt.

Diese Süßigkeit wird hauptsächlich zum Tee serviert, besonders während Ramadan und Nowruz. Der Teig wird hergestellt, indem man Eier, Milch und Butter verquirlt und die Mischung dann zu den trockenen Zutaten gibt.

Abgesehen von der Provinz Markazi wird Gousch-fil schon lange in Isfahan hergestellt, wo das Gebäck mit einer Kombination aus lokalem Dough (Getränk aus Wasser und saurem Joghurt) gegessen wird. Diese Kombination ist seit langem in der Esskultur der Menschen vor Ort verankert und hält bis heute an.

Der Iran ist ein Paradies für Feinschmecker und verfügt über eine kulinarische Landschaft, die so vielfältig ist wie seine reiche Geschichte. Von den nördlichen Ausläufern bis zu den südlichen Küsten bietet jede Provinz und Stadt eine einzigartige Auswahl an köstlichen Gerichten, von denen jedes ein Beweis für den kulturellen Reichtum und das kulinarische Erbe Irans ist.

Das Herzstück der persischen Küche ist Reis oder Polo, der als Grundlage jeder Mahlzeit dient. Die persische Kochkunst zeichnet sich durch ein feines Gleichgewicht von Geschmäckern, Texturen und Temperaturen aus, wodurch eine Symphonie von Aromen entsteht, die den Gaumen verwöhnt.

Kein persisches Fest ist vollständig ohne eine Fülle an frischen Kräutern, ein Markenzeichen der iranischen kulinarischen Tradition. Jeder Tisch ist mit Sabzi-Khordan geschmückt, einer bunten Auswahl duftender Kräuter, knackiger Radieschen und Frühlingszwiebeln, die die Gäste dazu einladen, die lebendigen Aromen des Landes zu genießen. Diese grünen Schätze werden oft roh genossen, zusammen mit frischem Fladenbrot und mit Feta-, Gurken- oder Walnussstückchen verfeinert, wodurch eine Symphonie aus Texturen und Geschmacksrichtungen entsteht.

In den letzten Jahren hat sich der Lebensmitteltourismus zu einem dynamischen und innovativen Segment der iranischen Tourismusbranche entwickelt und bietet Reisenden eine umfassende Reise durch die gastronomischen Schätze des Landes. Mit ihrem Schwerpunkt auf lokalen Zutaten und traditionellen Kochmethoden ist die iranische Küche zu einem wichtigen Treiber für nachhaltige Entwicklung auf regionaler und lokaler Ebene geworden und fördert Wirtschaftswachstum und kulturellen Austausch.

In Anerkennung seines kulinarischen Erbes beteiligte sich Iran im Jahr 2020 stolz an einer UNWTO-Kampagne zur Förderung der Gastronomie als wesentlichen Bestandteil des Tourismus. Von den aromatischen Kräutergärten von Gilan bis zu den Gewürzmärkten von Isfahan spiegelt die iranische Küche die Vielfalt und Lebendigkeit des Landes wider und lockt Besucher mit ihrer Frische, Köstlichkeit und Farbenpracht. Während sich Reisende auf eine kulinarische Odyssee durch den Iran begeben, sind sie eingeladen, die Aromen einer reichen und geschichtsträchtigen kulinarischen Tradition zu genießen, die Feinschmecker auf der ganzen Welt weiterhin fasziniert und inspiriert.

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