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Fatima Zahra (a) – Fürstin der Frauen der Welten

Alle Historiker und Hadith-Kenner haben niedergeschrieben, dass der Prophet eine erstaunliche Bindung zu seiner Tochter Fatima hatte. Es ist sicher, dass die Zuneigung des Propheten nicht allein aus der Vater-Kind-Beziehung resultierte, auch wenn diese Empfindung sehr tief war. Die Sätze und Worte, die der Prophet sprach, wenn er seine Zuneigung gegenüber seiner Tochter Fatima ausdrücken wollte, zeigten, dass es andere Maßstäbe dafür gibt.

 

Der Titel „Fürstin der Frauen der Welten“ bzw. Fürstin aller Frauen aller Welten“, auch übersetzt als „Herrin der Frauen der Welten“ ist ein Titel Fatimas (a.), der Tochter des Propheten Muhammad (s.).

 

Wer ist Fatima

Fatima bint Muhammad im persischen Sprachraum auch Fātemeh, mit den Beinamen az-Zahräʾ und Seyedat Nisäʾ al-ʿalamin war das vierte und jüngste Kind und Tochter des Propheten Muhammad – von seiner ersten und lange Zeit einzigen Gattin Chadidscha – und die Gattin ʿAli ibn Abi Tālibs ( aus dieser Ehe gingen die Söhne Hasan ibn ʿAli und Ḥusain ibn ʿAli hervor.)

 

Fatima gehörte zur ahl al-bait, sie war unter den Kindern Muhammads das einzige, dessen Nachkommen bis ins Erwachsenenalter überlebten.

 

Die Schiiten lassen Fatima besondere Verehrung zukommen: als einzige Frau wird sie zusammen mit Muhammad und den Zwölf Imamen zu den „Vierzehn Unfehlbaren“ gezählt.

 

Bis heute kann niemand mit Sicherheit sagen, wo sich ihre Grabstätte in Medina befindet. Jedoch gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass Ali sie entweder im Friedhof al-Baqīʿ oder im Rawdah, der Fläche zwischen der Kanzel und dem Grab ihres Vaters Muhammad, begraben hat. Erstere These wird durch Überlieferungen gestützt, denen zufolge am Morgen nach ihrer nächtlichen Beerdigung auf dem Friedhof al-Baqīʿ mehrere neu angelegte Gräberhügel gesehen wurden. Demnach gingen die Zeitgenossen davon aus, dass Ali mehrere Grabhügel anlegte, um zu verschleiern welches das tatsächliche Grab ist. Die andere Vermutung, Fatima wäre im Rawdah der Prophetenmoschee begraben, geht auf verschiedene Aussprüche des Propheten selbst zurück, denen zufolge dort etwas paradiesisches liegen wird. Dies wird insbesondere von Schiiten als Andeutung verstanden, dass Fatima dort begraben werden soll. Muhammad Baqir Madschlisi erwähnt dies in seiner Überlieferungssammlung Bihar al Anwar im „Buch über das Unheil nach dem Propheten“ (Band 28–34) und im „Buch der Biografie der Herrin der Frauen unter den Weltbewohnern.“

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