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In Richtung einer neuen islamischen Zivilisation

Von den unterdrückten Völkern haben sich nur wenige zu einer Revolution aufgerafft und unter den Nationen die sich zur Revolution erhoben haben sind nur wenige zu sehen, die siegten und nicht nur eine erneute Regierung errichteten sondern auch die Ideale ihrer Revolution bewahren konnten.  Die Revolution des iranischen Volkes aber hält 43 Jahre nach ihrem Sieg immer noch stolz an ihren Idealen festhält  und konnte trotz aller  scheinbar unwiderstehlichen Verlockungen ihre Größe und ihre Devisen erhalten.

Die Islamische Republik Iran hat einer langen historischen Abweichung ein Ende bereitet.  Der Iran, der unter der Pahlavi-Dynastie und den  Qadscharen große Erniedrigungen und Rückständigkeit erlebt hatte, betrat den Weg zum Erfolg.  Die iranische Bevölkerung hat mit ihrem nationalen Wille, welcher wahren Fortschritt mit sich bringt, anstelle des üblen Schah-Regimes eine Volksregierung  an die Macht gebracht, ihre  jungen Kräfte aktiviert und ihnen Verantwortung  überlassen.

Ayatollah Chamenei, das Oberhaupt der Islamischen Revolution  hat hinsichtlich der Rückständigkeit des Irans, welche die Pahlavi-Dynastie hinterließ und hinsichtlich der Fortschritte nach dem Sieg der Islamischen Revolution gesagt:

„Bevor der Islam über dieses Land herrschte, waren wir im wahrsten Sinne des Wortes ein rückständiges Volk. Wir waren völlig abhängig; rückständig auf dem Gebiet der Wissenschaft und  auf dem Gebiet der Politik und im gesellschaftlichen Bereich. Wir befanden uns im Abseits der politischen Welt.   Aber heute haben die Fortschritte der islamischen Republik sogar unsere Feinde gezwungen diese einzugestehen.  Wir stehen heute hinsichtlich des wissenschaftlichen Ranges, der technologischen Stufe und vieler moderner Wissenschaften der Welt mit  fortschrittlichen Ländern in einer Reihe… Die Islamische Gemeinschaft kann bei einem dschihadhaften und  tatkräftigen Einsatz eine Islamische Zivilisation, die zum jetzigen Zeitalter passt, entwerfen, das Fundament für sie legen, sie fruchtbar machen und der Menschheit vorstellen.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution gab anlässlich des 40. Siegesjubiläums der Revolution eine Erklärung unter dem Titel „Zweiter Schritt der Revolution“ mit grundlegenden Empfehlungen für einen Großen Dschihad zur Errichtung eines großen islamischen Irans heraus. Diese Erklärung hat den Charakter einer Charta für die zweite Phase der Arbeit an dem eigenen Charakter, der Gesellschaft und der Zivilisation. Sie soll die Revolution dem großen Ideal der Herstellung einer erneuten islamischen Zivilisation und der Vorbereitung auf das Erscheinen des Imam Mahdi (unser Leben sei ihm geopfert ) näherbringen.

Ayatollah Chamenei sagt über die erneute  islamische Zivilisation:

„In der erneuten islamischen Zivilisation tritt die Spiritualität neben der Materialität und treten Moralität und Religiosität  zusammen mit dem Fortschritt im materiellen Leben auf.  Danach wird die erneute islamische Zivilisation, nachdem die Ideale und Werte der Revolution den Menschen in den Muslimstaaten vorgestellt wurde, Wirklichkeit werden. Auf dem Weg zu diesem Ziel müssen sich die Gelehrten des Islams und die Muslime auf der Welt als die wichtigsten Werber für die Grundlagen der erneuten Islamischen Zivilisation betrachten und sich ernsthaft für ihre Gestaltung einsetzen.“

Ayatollah Chamenei sagte über die Gestalt der erneuten islamischen Zivilisation, dass sie aus zwei Teile besteht. Zum einen der   instrumentale Teil dieser Zivilisation  und zum anderen die wahrhaftige Zivilisation.    Gemäß  seinen Ausführungen besteht der instrumentale Teil in den Werten, die als  Fortschritt des Landes bezeichnet werden wie  Wissenschaft, Erfindungen, Industrie, erfolgreiche Politik und Wirtschaft, politische und militärische Stärke, internationales Ansehen, Werbung und Mittel der Werbung. All dies sind Instrumente der  Zivilisation. In diesen Bereichen hat die vom  befugten Rechtsgelehrten geführte Religionsgemeinde Irans bereits  hohe Rangstufen erreicht.

Nach Ansicht des Revolutionsoberhauptes besteht der eigentliche, wahrhaftige Teil der erneuten Islamischen Zivilisation aus jenem Lebensstil  und jenen Dingen, die den Kern unseres Lebens ausmachen, wie Fragen der Familie,  Art der Eheschließung, und der Unterkunft, der Bekleidung, des Konsummodells der Ernährung und der Freizeitgestaltung, des Gewerbes und der Arbeit, des Verhaltens am Arbeitsplatz, an der Universität, in der Schule und in den Medien in den Händen der Menschen,  im Verhalten mit Freunden und gegenüber Feinden und gegenüber Fremden. Dies sind die wichtigsten und eigentlichen Bestandteile der Zivilisation, die den Kern und Inhalt des menschlichen Lebens bilden  und aufgrund dieser Lehren entsteht die religiöse vom Gottesfreund angeführte Gemeinde.

Gemäß Anweisung des Heiligen Korans  gilt ein Wachstum auf materieller und wissenschaftlicher Ebene dann als Zivilisation,  wenn die Gesellschaft  und die Menschen den Weg zu dem gottgewollten Ziel einschlagen. Der Prophet des Islams (S) hat das Prinzip der Einheit Gottes  als das oberste Gebot seiner Mission verkündet.  Die Anerkennung des Prophetentums, welche der Anerkennung der Einheit Gottes folgt,  ist zugleich ein Bekenntnis zur islamischen Einheit und Zivilisation.  Der Prophet hat das Fundament für die Islamische Einheit und Zivilisation gelegt  und zahlreiche Veränderungen in der Gesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft bewirkt  und so konnte der Islam in kurzer Zeit  eine große weltweite Zivilisation begründen.  Die vom Gottesfreund angeführte und vom Glauben an den einen Gott geprägte Religionsgemeinschaft und die Islamische Zivilisation, die aus ihr hervorgeht, werden durch die Anerkennung der Herrschaft Allahs verwirklicht. Ayatollah Chamenei, Oberhaupt der Islamischen Republik Iran ist der  Überzeugung, dass eine Gesellschaft, die in allen ihren Angelegenheiten  die Lehre von der Einheit Gottes zugrunde legt, an alle guten Dinge des Aufbaus einer Zivilisation gelangt und eine große, fest verankerte  Zivilisation hervorbringt.

Mit den Worten des  Heiligen Korans gibt es in der Welt zwei Arten von Zivilisation – die eine ist geprägt durch Gottes Führung und die andere durch die  Anführung durch Abgötter. Im Vers 257 der Sure 2 Baqara heißt es :

 «اللَّهُ وَلِیُّ الَّذِینَ آمَنُوا یُخْرِجُهُمْ مِنَ الظُّلُمَاتِ إِلَى النُّورِ وَالَّذِینَ کَفَرُوا أَوْلِیَاؤُهُمُ الطَّاغُوتُ یُخْرِجُونَهُمْ مِنَ النُّورِ إِلَى الظُّلُمَاتِ أُولَئِکَ أَصْحَابُ النَّارِ هُمْ فِیهَا خَالِدُونَ»،

Allah ist der Schutzherr derjenigen, die glauben. Er bringt sie aus den Finsternissen heraus ins Licht. Diejenigen aber, die ungläubig sind, deren Schutzherren sind die falschen Götter. Sie bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse. Das sind Insassen des (Höllen)feuers. Ewig werden sie darin bleiben.

Aus islamischer Sicht  bedeutet wahre Zivilisation daher: die Dunkelheit verlassen und das Licht betreten.  Demgemäß ist der Mensch zivilisiert wenn er das Licht erreicht und erleuchtet ist.  Laut der korankonformen Weltanschauung gibt es nur einen Weg, der zu Gott hinauf führt und dieser beruht auf der Einheit der Islamischen Gemeinschaft und der Herstellung der erneuten islamischen Zivilisation.

Ayatollah Chamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution, sagt über die Pflichten der Religionsgemeinde für die Verwirklichung der erneuten islamischen Revolution:

„Die Islamische Welt hat heute die Aufgabe, wie der Islam und wie der Prophet, dieser Welt Leben einzuhauchen, eine erneute Atmosphäre zu schaffen und einen neuen Weg zu eröffnen.  Wir nennen diese Erscheinung, auf die wir hoffen „erneute islamische Zivilisation“. Wir müssen eine erneute islamische Zivilisation für die Menschheit anstreben.  Das ist sehr verschieden von dem, was die Mächtigen  sich für die Menschheit ausgedacht haben und auf sie anwenden.  Es soll nicht bedeuten, andere Gebiete zu besetzen. Es soll nicht bedeuten, gegen die Rechte der Nationen zu verstoßen. Es soll nicht bedeuten, die eigene Moral und Kultur einem anderen Volk aufzuzwingen  – Es soll bedeuten; den Völkern das göttliche Geschenk zu überreichen, damit sie aus freien Stücken, aufgrund eigener Entscheidung und aufgrund eigener  Beurteilung den rechten Weg wählen.  Der Weg auf den heute die Mächtigen der Welt die Völker getrieben haben, ist der falsche Weg – und ein Irrweg.“

Heute besitzt die Islamische Welt dank der Islamischen Revolution Iran und ihres  Erhalts die Kapazität zur Bildung einer vom religiösen Vorsteher  gelenkten Gemeinschaft und zum Wiederaufbau der Islamischen Zivilisation. Der wahre Islam, den die islamische Revolution Iran verteidigt, konzentriert sich auf  die Gemeinsamkeiten und nicht auf Unterschiede. Daher hat Ayatollah Chamenei in seiner Position als Anführer der Revolution gesagt:

„Die Einheit ist keine politische Taktik, sondern sie geht auf den festen Glauben daran zurück, dass die Islamische Weltgemeinde sich vereinen muss. Der erste Schritt für den Zusammenschluss in der Islamischen Welt besteht darin, dass sich die  muslimischen Gesellschaften, Regierungen, Völker und Rechtsschulen  davon enthalten, einander anzugreifen und zu schaden und dass sie sich gegenüber dem gemeinsamen Feind zusammenschließen. Im Rahmen darauffolgender Schritten müssen die islamischen Länder gemeinsamen um Wissen, Vermögen, Sicherheit und politische Macht  bemüht sein und zusammenarbeiten,  mit dem Ziel der Erreichung der erneuten islamischen Zivilisation.

Die Islamische Revolution Iran begeht im Februar 2022 ihr 43. Siegesjubiläum, obwohl die böswilligen Feinde seit Anfang an Pläne zu ihrer Vernichtung geschmiedet haben. Aber ihre Freunde überall auf der Welt  sehen, dass sie stolz die Probleme hinter sich bringt und erstaunliche Erfolge erzielt. Sie schöpfen Hoffnung und grüßen dieses Volk und die Generation, die diese Revolution begonnen hat und die ihren hohen Zielen treu geblieben ist und hoffen gemeinsam mit uns auf das Erscheinen des Retters der Welten Imam Mahdi (a.dsch.) und die Bildung der erneuten Islamischen Zivilisation auf der Grundlage des wahren Islams des Propheten Muhammads (s). Möge Gott das Erscheinen Imam Mahdis beschleunigen. 

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Das Kulturereignis gilt derzeit als das bedeutendste Kulturereignis im Iran. Durchschnittlich nehmen 2.500 inländische und 600 ausländische Verlage an der bedeutenden Veranstaltung teil. Die ausländischen Verlage bieten ihre Materialien überwiegend in Englisch oder Arabisch an, es sind jedoch auch Titel in Französisch, Deutsch, Chinesisch, Koreanisch oder Japanisch verfügbar.

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