Dienstag , 17 Mai 2022
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Iran – Ein Paradies für Paläontologen

Die hohe Dichte an Wirbeltierfossilien mit einem Alter von sieben bis neun Millionen Jahren hat die Fossilienregion Maragheh im Iran zu einem Paradies für Paläontologen gemacht.

Die ‚Maragheh Fossil Zone‘ gilt unter Experten als eine der fünf wichtigsten Wirbeltierfossilienzonen der Welt.

Aus der Sicht des paläontologischen Archivs und des Studiums der paläontologischen Geographie ist die Seite ‚Eurasien‘ insofern von besonderer Bedeutung, als durch die Erforschung und Extraktion neuer Exemplare aus dem Standort Maragheh mehr globale Kapazitäten eingeführt werden können.

Laut offiziellen Angaben gehören die aus der Fossilienfundstelle Maragheh gewonnenen Tierfossilien auf der Grundlage geologischer und paläontologischer Untersuchungen zu den Vorfahren der modernen Tiere in Afrika.

Zu dieser Attraktivität und besonderen Bedeutung des Fossiliengebietes dieser Stadt sagt der Leiter der Umweltschutzabteilung von Maragheh: ‚Die Fossilienregion Maragheh liegt in den Migrationsrouten tertiärer Säugetiere, d.h. auf den Migrationsrouten zwischen Europa, Afrika und Ostasien.‘

Laut Gholamreza Zare ist die hohe Dichte fossiler Teile pro Volumeneinheit fossiler Linsen, die weite Verbreitung fossiler Linsen von Wirbeltieren auf einer Fläche von etwa 40.000 Hektar, hohe Tierartenvielfalt in gebohrten Linsen und relativ einfacher Zugang zu fossilen Wirbeltierlinsen in Maragheh seine Bedeutung im Vergleich zu anderen Fossilienfundstellen von Wirbeltieren in der Welt gestiegen.

Zare fügte hinzu: ‚Diese Region hat auch die Fähigkeit, Feldmuseen zu schaffen, um den Ökotourismus mit dem Ziel der Verwaltung und nachhaltigen Entwicklung der Region sowie der nationalen und globalen Registrierung und der Nutzung internationaler Einrichtungen zu erweitern.‘

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