Imam Chomeini, Führer der stabilsten Revolution der Welt

Imam Ayatollah Seyyed Ruhollah Muousavi Chomeini (17. Mai 1900 – 4. Juni 1989) war ein muslimischer Geistlicher und der politische Führer der Islamischen Revolution des Iran von 1979, die den letzten Schah des Iran stürzte.

Ruhollah Mousavi ist in der Stadt Chomeini möglicherweise am 17. Mai 1900 oder am 24. September 1902 geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in seinem Geburtsort. Danach zog er in die iranische Stadt Qom, das wichtigste theologische Zentrum des Iran.

Er war von Anfang an stark motiviert, gegen königliche Herrschaft im Iran zu kämpfen. Wegen seiner hohen politischen Kenntnisse und Popularität unter allen Bevölkerungsgruppen wurde er als ernste Gefahr für die Herrschaft von Mohammad Reza Pahlavi bezeichnet.

Deswegen wurde Imam Chomeini 1964 zu Hause festgenommen und ins Exil in die Türkei gezwungen. Von dort opponiert er weiter gegen die Herrschaft in Teheran, deswegen stand er unter scharfer Kontrolle.

Nach 11 Monaten Exil in Türkei wurde er im Jahr 1965 in den Irak deportiert. Nach drei Jahren wurde Baathi-Regime im Irak gegründet. Er beschränkte die religiös-politischen Aktivitäten Imam Khomenei gegen Königsfamilie im Iran. Irans Revolutionsführer verbrachte 13 Jahre lang im Exil, wegen des zuwachsenden Drucks sowohl von Pahlawi-Regime als auch von Baathi-Regime wurde er nach Frankreich abgeschoben.

In den ganzen Jahren des Exils blieb Imam Chomeini mit seinen Anhängern und Befürworten durch seine Vertrauten im Kontakt. Unter Einfluss von Botschaften des Führers wurde die iranische Nation im Vergleich zu früheren Jahren wachsamer und weiter motiviert wurden, gegen königliche Herrschaft Widerstand zu leisten. Dadurch wurde es zu einer islamischen Herrschaft geändert, verbunden mit Freiheit und Abhängigkeit.

Im Iran erreichten die Demonstrationen unter Führung Imam Chomeini gegen Schah-Regime ihren Höhepunkt, es ebnete den Weg, eine beispiellose Revolution im Iran gegründet zu werden und das herrschende Regime gestützt zu werden.

Schließlich nach insgesamt 15 Exiljahren in der Türkei, im Iran und in Frankreich kam Imam Chomeini am 1. Februar 1979 von Paris in den Iran zurück. Die Rückkehr von Ayatollah Ruhollah Chomeini markierte einen Wendepunkt in der iranischen Geschichte. Nach 10 Tagen, am 11. Februar, wurde die Islamische Republik offiziell gegründet.

Weniger als ein Jahr nach dem Sieg der Revolution begann der damalige irakische Präsident Saddam Hussein mit einer großen Invasion gegen die Islamische Republik unter Unterstützung von USA und einigen westlichen Mächten. Der iranische Revolutionsführer schaffte es jedoch, die Islamische Revolution gegenüber den nationalen und internationalen Verschwörungen zu unterstützen und zu stärken.

In Anbetracht seiner spezifischen Eigenschaften, einschließlich der Popularität und Unterstützung von fast 100% der iranischen Nation erlangte die Islamische Revolution in kurzer Zeit internationale Bedeutung, und Imam Chomeini wurde weltweit als Führer des Iran anerkannt.

Am Samstag, 4. Juni 1989, kaum ein Jahrzehnt nach dem Triumph der Islamischen Republik, starb Imam Chomeini im Alter von 87 Jahren. Jährlich gedenken die Iraner und ihre Befürworter aus anderen Nationen auf der ganzen Welt dem Jahrestag seines Todes.

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