Mittwoch , 19 Januar 2022
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Einen würdigen Schritt für Frieden in Palästina wagen

Der Präsident der Organisation für islamische Kultur und Kommunikation in Teheran, Dr. Abuzar Ebrahimi, schrieb aufgrund der aktuellen Gewalt in Palästina, allen religiösen Führern und Kulturschaffenden der Welt einen Brief, in dem er für einen würdigen Schritt in Richtung Frieden und Sicherheit in Palästina aufruft.

Hier der Brief in deutscher Übersetzung:

Brief des Präsidenten der Organisation für Islamische Kultur und Kommunikation an religiöse Führer der Welt

Im Namen des Erhabenen

Sehr geehrte religiöse Führer, Würdenträger, angesehene Denker und freie Menschen der Welt,
Ich grüße Sie und alle Gerechtigkeitssuchenden.
Das Leben im Licht des Friedens und der Ruhe ist ein göttliches Geschenk, aber leider wird dieses göttliche Geschenk heute von einigen bedroht, und das von Gott gewährte Recht wird ihnen durch Unterdrückung und Verbrechen genommen.

Wir sind seit Tagen Zeugen davon, dass die blutbefleckten Hände des zionistischen Besatzungsregimes erneut mit dem Blut unschuldiger Kinder, Frauen und Zivilisten befleckt sind, und überraschenderweise wird diese grausame Tat vor den Augen der sogenannten Verfechter der Demokratie und Menschenreche durchgeführt. Dieses menschliche Verbrechen hat die Seelen aller friedliebenden Menschen auf der ganzen Welt verletzt.

Heute wird von den Führern der Weltreligionen erwartet, dass sie angesichts dieser beschämenden Tat nicht schweigen und wirksame Maßnahmen gemäß den grundlegendsten religiösen Lehren zur Verteidigung der Unterdrückten ergreifen und das lodernde Feuer dieses Verbrechens löschen.

Kein freier Mensch kann angesichts eklatanter Unterdrückung schweigen und in dieser Zeit ist die Erwartung von religiösen Führern und Kulturschaffenden, dass „Freiheit“ ein notwendiges Persönlichkeitsmerkmal und ein Merkmal ihres sozialen Status ist, hundertfach mehr denn je.

Es sei daran erinnert, dass die Schaffung eines dauerhaften Friedens und einer dauerhaften Sicherheit in Palästina, wie von Ayatollah Chamenei, erklärt, nur mit der Rückkehr der Vertriebenen und der kollektiven Entscheidung aller ihrer Bewohner, Juden und Christen und Muslime möglich sein wird.

Daher lade ich als Vorsitzender des Rates für Politikgestaltung und Koordinierung der Religionen der Islamischen Republik Iran, der seit Jahren an der Entwicklung der Verständigung der Religionen arbeitet, alle religiösen Führer und kulturelle Persönlichkeiten ein, einen würdigen Schritt zu wagen und diese Verbrechen in der Wiege und den Ursprung der großen göttlichen Propheten (Palästina) zu verurteilen, um die religiöse und menschliche Pflicht zu erfüllen, für die sie verantwortlich sind.

Wir bitten Gott, den Allmächtigen, uns in dieser wichtigen Angelegenheit zu helfen.

Dr. Abuzar Ebrahimi
Präsident der Organisation für islamische Kultur und Kommunikation
www.icro.ir

 

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